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Anlässlich des Schützenfestes 1953 stellte sich erstmals der Spielmannszug mit 13 Spielleuten der Öffentlichkeit vor. Tambour war bis 1955 Adolf Milter. 14 Jahre lag dann die Stabführung in den Händen von Jochen Sackmann. Die Spielstärke betrug im Jahr 1969 25 Akteure. In den 70er Jahren übernahm Karl-Heinz Schulz die Stabführung. Eine Abwanderung gab es bei der Gründung des Musikzuges. 1974 wurde Wilhelm Schulz Stabführer. Durch eine gezielte Mitgliederwerbung in Hankensbüttel wurde mit großem Erfolg eine Wiederaufstockung des Spielmannszuges, besonders durch Jugendliche, erreicht. Sprunghaft stieg der Zug auf 30 Spielleute an. Diese Mitgliederzahl blieb bis heute konstant. Von 1982 bis 1997 schwingt den Tambourstab Helmuth Rehders und seitdem führt Kerstin Leusmann als erste Frau den Spielmannszug als Stabführerin an. Großer Wert wird auf die Ausbildung des Nachwuchses gelegt. Mit großem Engagement und Idealismus zeigen überwiegend junge Leute in ihrer Freizeit uneigennützig Bereitwilligkeit, musisches Kulturgut und heimisches Brauchtum zu erhalten. Musikalisch versucht man ein immer besseres Niveau zu erreichen. Hauptsächlich werden die Veranstaltungen des Schützenwesens innerhalb und außerhalb Hankensbüttels besucht. Musikzug und Spielmannszug teilen sich am Vortag des Schützenfestes auf, um vor jedem Haus in Hankensbüttel bei der „Nachtmusik“ ein Ständchen zu bringen. Außer den wöchentlichen Übungsabenden findet jährlich ein Weihnachtskegeln statt und auch Ausflüge fördern das gemütliche Beisammensein. Der 40ste Geburtstag wurde 1992 mit über 600 Musikern gefeiert und weitere große Ereignisse waren die Ausrichtungen der Landesmusikfeste des NSSV, die 1997 und 2003 in Hankensbüttel stattfanden. Über 1200 Musiker trafen sich am 2. Wochenende im September, um ihr musikalisches Können zu zeigen.
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